Alle wollen alt werden, aber niemand will alt sein. Das ist zweifellos so. Der Grund dafür ist ganz einfach. Alt werden dient uns im Grund nur dazu den Tod möglichst lange hinauszuschieben!

Der Prozess des Alterns ist für die Meisten aber mühsam, gespickt mit Schmerzen und Einsamkeit, dass der Tod mit fortschreitender Dauer des Alters·nicht selten herbeigesehnt wird. Seinen Schrecken verliert er aber auch dann nicht. Das müsste nicht so sein. Absolut nicht.

Der Tod ist in der nüchternen, patriarchalischen, technisch erlebten, westlichen Welt ein Unding. Er wird schlicht weggedacht. Er ist das grösste Tabu überhaupt. Man spricht nicht darüber und die überwiegende Mehrheit kann in keinster Weise damit umgehen und fast alle fürchten sich davor.

Durch die Aufrechterhaltung dieses Tabus stirbt der Mensch unvorbereitet. Und auch die Angehörigen trifft es genau so, unvorbereitet. Die Verdrängung ist so gross und umfassend, dass sich viele auch räumlich davon entfernen. Viele Menschen sterben allein. Sei dies zu Hause, im Spital oder im Altersheim. Traurig und unwürdig.

Ist es nicht komisch und tragisch zugleich? Die einzige Gewissheit im Leben wird so konsequent verdrängt wie sonst nichts. Das ist Angst. Angst hat man vor dem Ungewissen. Die Angst vor dem Ungewissen steigert sich in Dimensionen, die Angst vor Bekanntem·nie erreicht.

Der Tod ist eine Kategorie für sich. Er ist gewiss und doch kennt ihn niemand. Das macht Angst. Schreckliche Angst. So sehr, dass der uns Menschen eigene Verdrängungsmechanismus seinen Job perfekt ausführt. Die Verdrängung geht so weit, dass sich bei einem Todesfall alle so verhalten, als wäre es eine totale Ueberraschung. Sogar bei Menschen die jahrelang krank waren, wird der Tod als etwas Aussergewöhnliches, Ueberraschendes empfunden.

Angst macht auch erpressbar. Angst macht gefügig. Mit Angst lässt sich trefflich manipulieren. Mach den Menschen (Existenz-)Angst, suggerie Ihnen das Gegenmittel, und Du kannst alles von ihnen haben. Ein Mechanismus den Politiker nur allzu gerne verwenden. Damit kann man fast jedes Mittel rechtfertigen.

Ich behaupte, dass unsere Welt anders aussehen würde, wenn der Tod nicht dieses Angstpotential hätte. Im Orient und im fernen Osten ist dies so. Oder haben Sie schon mal von einer Flugzeugentführung in Indien oder China gehört. Ich nicht. Das funktioniert dort nicht. Weil der Tod nicht gefürchtet wird. Das funktioniert nur in Europa und Amerika.

Der Tod in den östlichen Religionen und Philosophien wird ganz anders empfunden als in unseren Breitengraden. Natürlich wird auch dort getrauert. Weil man einen lieben Menschen vermisst. Aber das Bewusstsein, dass der geliebte Mensch nun im Jenseits an einem wunderschönen "Ort" in einem wundervollen Zustand ist, tröstet. Tröstet nicht nur, sondern beruhigt ungemein und kann sogar Glücksgefühle in die Trauer mischen. Darum sind die Asiaten auch viel genügsamer. Sie akzeptieren das Leben als Konsequenz früherer Leben und wissen, dass jede Situation ein enormes Lern- und damit karmisches Steigerungspotential hat.

Der Hinterbliebene weiss, der Angehörige geht den Weg aller Sterblichen.·Der Körper stirbt, entlässt das Bewusstsein aus der Bindung ins Jenseits. Dort wird es geläutert, zieht Bilanz und wird früher oder später (Zeit existiert nur im Diesseits) wieder inkarniert. Um weiter zu lernen und zu wachsen. Bis das Ziel des Eintritts ins Nirvana (bei den Buddhisten) erreicht ist und die Seele im Jensseits bleiben darf und nicht mehr die "Schrecken" des Menschseins auf sich zu nehmen braucht.

Jedes neue Leben ist das Resultat des bisher erreichten Niveaus. Verweigert man sich den An- und Herausforderungen die das Leben stellt, wird man im nächsten Leben wieder vor die selben Probleme gestellt. Bis nicht mehr davongelaufen und verdrängt wird. Bis man erkannt hat, wozu das Leben dient. Bis man eine weitere Bewusstseinsstufe erreicht hat. Auch wer sich umbringt, wird im nächsten Leben genau dasselbe wieder erleben. Bis es bewältigt ist. Wer einer Krankheit erliegt, weil er sich einer Veränderung verweigert, wird wieder dasselbe Szenario erleben. Bis er der vom Leben verlangten Veränderung nachgibt, die Herausforderung·(Wachstumsimpuls) bewältigt und eben nicht krank wird.

Man sucht sich diejenigen Eltern, die Situation aus, die einen wieder vor neue·zu bewältigende Herausforderungen stellen wird. Glück oder Pech, Armut oder Reichtum, Gesundheit oder Krankheit sind alles Resultate der Vorleben und der Bewältigung des aktuellen Lebens. Die Hölle ist nicht irgend ein religiöses Phantasiegebilde irgendwo. Die Hölle·ist hier. Sehen Sie sich mal die Tagesschau an. Das ist Beweis genug.

Das Jenseits ist ein Ort voller Liebe,·Licht und Wärme. Für uns unvorstellbar schön und leicht. Völlig neutral in der All-Einheit. Weder Himmel noch Hölle. Alle unsere polaren Wertigkeiten existieren nur in unserer bescheidenen Wahrnehmung, hier im Diesseits.

Und auch hier. Unser Leben macht ohne Bezugspunkt ausserhalb unserer körperlichen Welt keinen Sinn. Es braucht ein erstrebenswertes Ziel das sich nicht "hier" befindet. Diese Welt muss überwunden werden! Als Ganzheit und Individuum. Dazu dienen diese Philosphien. Als Sinnfindung und Annäherung an eine Erklärung.

Es gibt verschiedene Versionen, je nach Gegend und vorherrschender Religion. Es sind Beispiele. Und es beruhigt zumindest, ich behaupt es bewirkt noch viel viel mehr, aber lassen wir es mal beim Beruhigen bleiben. Es beruhigt den Sterbenden und es beruhigt den Angehörigen. Sanft, ruhig, gelassen, ohne Angst.

Und wir? Was tun wir?·Wir hier haben die wirklich schrecklichste und furchteinflössendste Philosophie gewählt die es geben kann. Die da heisst, wenn der Körper stirbt, ist alles ein für alle mal vorbei. Ende! Punkt. Fertig! Wenn das nicht Angst macht, weiss ich auch nicht, oder?

Bis zum 13. Jahrhundert, war die Reinkarnation auch fester Bestandteil des Christentums. Verschiedene Bibelstellen wiesen darauf hin. Dann wurde diese "Theorie" verbannt. Weshalb wohl? Dazu muss man wissen, dass der Vatikan lange Zeit durchaus auch eine weltliche Macht war und sich ab und zu auch in weltliche Händel und Kriege mischte.

Irgendwann wurde es dann wohl Jemandem bewusst, dass man mit einer Angst machenden Variante des Todesbegriffs, seine Schäfchen viel besser im Zaum halten konnte. Und die Nutzbarmachung dieses Prinzips hat bis heute unvermindert angehalten. Nicht unbedingt durch den Vatikan selbst, aber in allen Regionen in denen das Christentum dominiert und radikale Politiker an der Macht sind oder versuchen daran zu kommen..

Noch ein Hinweis zur Bibel: Das Thomasevangelium, das als einziges von der vorherrschenden Linie abweicht, fand in den gesammelten Bibelwerken keinen Einlass. Es ist das einzige welches sehr konkret und nachhaltig auf das gewaltige Potential des Menschen und seinen direkten Bezug zum Universum und im religiösen Bezug, zu Gott, hinweist.

Da diese Weltanschauung uns·aber extrem angstfrei und gelassen werden lässt und auf diese Weise die östliche Genügsamkeit auch bei den Christen einzug gehalten hätte, wäre dies den Mächtigen kaum gelegen gekommen. Was auch der Grund war, dass dieses Evangelium erst 1945 in Aegypten wieder gefunden wurde.

Und was erstaunen mag ist, dass je gläubiger ein··Christ ist, desto besser funktioniert scheinbar die Repression. Je fanatischer jemand seine Religiosität lebt, desto mehr Angst vor dem Tod scheint vorhanden zu sein. Ich verzichte an dieser Stelle darauf, diesen Fakt tiefer zu beleuchten. Vielleicht fragen wir uns einfach mal weshalb das so sein könnte. ok?

Angst hat unzweifelhaft einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit·(Siehe unter Metastudien Biologie). Kurz gesagt. Unsere Zellen haben zwei Seinszustände, die da heissen: Wachstum oder Schutz. Etwas anderes gibt es nicht. Permanente Angst führt zum permanenten Schutzmechanismus und damit zu schleichender und permanenter Produktion von Stresshormonen. Sämtliche Körperfunktionen wie Zellerneuerung, Stoffwechsel, Verdauung, Kreislauf etc. bis zur Gerhintätigkeit werden schwer behindert bis blockiert, weil der Organismus ständig auf eine Attacke vorbereitet ist die aber nicht kommt. Das Immunsystem bzw. was dahinter steckt, wird dabei nahezu ausser Gefecht gesetzt. Dies weil alle Energie für die Aufrechterhaltung des Schutzmechanismus verwendet wird und keine Energie für Wachstum bleibt.·Jegliche Art von Krankheitserreger hat so leichtes Spiel.

Je näher nun der Tod rückt, desto mehr Angst wird produziert bzw. muss vedrängt werden. Ein ungeheurer Energieverschleiss und gleichzeitig ein ungeheures Krankheitspotential, wie oben geschildert.·Dies ist unter anderem eine Erklärung dafür, dass ältere Menschen selten bis ins hohe Alter gesund und munter bleiben. Im Westen wird Alter mit Krankheit quasi gleichgesetzt.

Im Osten ist das nicht so. Weil da auch der Alte Mensch in der Familie integriert bleibt und sogar höchstes Ansehen geniesst. Weil der Mensch sich, durch eine sanfte und tröstliche Philosphie sich nicht vor dem Tod zu fürchten braucht. Und nicht zuletzt weil er ein ganz anderes Seelen- und damit auch Körperbewusstsein hat. Auch oder gerade Menschen die in bescheidenen Verhältnissen leben werden sehr alt. Und sie werden sehr gesund alt. Geistig, seelisch und körperlich aktiv.

Eines fällt auf. Je mehr ein Mensch "verwestlicht" ist, desto anfälliger wird er für Krankheit. Je intensiver Haben vor Sein gestellt wird, desto anfälliger wird er für Krankheit. Je intensiver die ablehnende und gar ausschliessende Haltung gegenüber alten Menschen wird, desto anfälliger wird der Mensch für Krankheit. Je angsterfüllter das Verhältnis zum Tod ist, desto anfälliger wird der Mensch für Krankheit.

Die ach so nüchterne Wissenschaft hat schon lange bewiesen, dass der Mensch rein organisch in der Lage wäre bis zu 300 Jahre alt zu werden. Dies wenn er "artgerecht" leben würde. Beim blättern im Alten Testament staunte ich früher mal, dass da gewisse Figuren um 500 Jahre alt oder gar mehr wurden. Wenn man bedenkt wie das Leben vor 2000 Jahren gewesen sein könnte, hält man solche Zahlen nicht mehr für unmöglich. Aber heute? Hier?

Was heisst nun artgerecht leben? Wenn ein Wildtier in den Zoo gebracht wird, legt man das grösste Augenmerk darauf, dass die Lebensbedingungen artgerecht sind. Also dass sich das Tier möglichst wohl fühlt und in seiner Entwicklung und seinem Dasein nicht eingeengt oder behindert wird. Sonst würde es nicht lange überleben.

Bei uns Menschen ist das nicht so. Wir leben auch in einer Art Zoo. Gefangen in der Idee, dass materielle Werte gleichzusetzen sind mit Lebensqualität. Und vor allem mit Sicherheit. Gefangen in dieser kollektiven Neurose verschwenden wir unser Leben. Keine Spur von artgerechter Haltung. Vor lauter Stress keine Zeit für Bewegung und richtige Ernährung.

Unsere Anlagen und Talente verkümmern unter der Last des Geld verdienen müssen. Unter der Last irgendwelchen Standards gerecht werden zu müssen. Auch das haben zu müssen, was die Anderen haben. Wenn wir schon nichts sind, dann müssen wir doch wenigstens etwas haben. Haben Sie schon einmal diese Leere erlebt, wenn Sie einen langgehegten Wunsch realisiert haben? Endlich einen materiellen Traum erfüllt. Jetzt haben sie es.

Und doch, irgendwie füllt es die Leere nicht. Ja. Sie sind immer noch derselbe Mensch. Das ist dasselbe mit Denen, die Auswandern. Meinen in einem tropischen Land sei alles viel besser. Es ist aber höchstens so gut wie der Mensch der auswandert. Weil, sich selbst nimmt man immer mit...........

Neben dem Ausbruch aus der Kollektivneurose. Was wäre also nötig für den Menschen?

Gleichgewicht in erster Linie. In jeder Beziehung. Homöostase.·Stimmige Ernährung. Moderate Bewegung. Spannung und Entspannung. Ein Beruf der Freude und Erfüllung bringt. Ruhige Gelassenheit in freudiger Erwartung der "Dinge" die einem das Leben präsentieren wird. Interesse für die Funktionsweise des Lebens an sich um zu wissen was mit einem geschieht oder geschehen kann. Annehmen der Polarität des Lebens, was eben die als "negativ"empfundenen Bereiche mit einschliesst. Annehmen des Todes als Gelegenheit eine Pause einzulegen, auszuruhen, Bilanz zu ziehen, bevor die nächste Etappe des ewigen Wachsens·und Lernens ansteht.

Ich weiss auch nicht was nach dem Tod passiert. Nicht im Sinn von empirischem Wissen. Mit der Konsequenz mit welcher unsere naturwissenschaftlichen Disiplinen, vor allem die Physik, aber die östlichen Philosophin bestätigen, wird es auch Ihnen immer leichter Fallen an das Leben nach dem Tod zu glauben. Und diesen Glauben zu einem wichtigen Bestandteil ihres Lebens zu machen. Für mich ist das Erwachen im Jenseits so sicher wie das Erwachen am anderen Morgen, was übrigens eine sehr überzeugende Analogie ist.

Verlgeichen Sie einen Tag mit einem Leben. 24 Stunden mit einem Leben. Es ist das selbe. Sie wachen auf (werden geboren), die Energie hält bis Mittag an (Lebensmitte), dann werden Sie müde und schlafen irgendwann am Abend ein (sterben), um sich in der Nacht zu erholen, zu träumen (Bilanz zu ziehen) und am anderen Morgen wieder geboren zu werden, um gewisse Aspekte in ihrem Leben vielleicht besser zu machen, als vorher. Also zu lernen und zu wachsen. Und ich bin mir nicht so sicher, ob da nicht noch eine höhere Dimension besteht, ich welcher unser Leben tatsächlich wie ein Tag erlebt wird.......

Man muss sich dafür bewusst·interessieren. Für den Tod. Man braucht Informationen. Spätestens so um den 40·Geburtstag sollte sich der Mensch mit dem Thema zu befassen beginnen. Ganz abgesehen davon, dass es absolut nichts schadet, wenn man sich seiner eigenen Sterblichkeit auch im Alltag bewusst ist. Schlicht und ergreifend, weil alles nicht mehr sooo wichtig erscheint und man damit gelassener durchs Leben schreitet.

In diesem Alter·sollte sich der Mensch gewahr werden, dass es unter Umständen nicht mehr so lange dauert, wie es schon gedauert hat. Bewusst werden, welche Verhaltensweisen geändert werden könnten, um ein glückliches Alter zu erleben und eines schönen Tages, in bester Verfassung, im Kreise seiner Lieben, sanft entschlafen zu können.·Das heisst nicht, dass man jetzt nicht mehr auf sein Aeusseres schauen soll, keinen Sport mehr treiben soll und mit dem Leben abschliesst. Ganz im Gegenteil. Strahlen Sie Lebensfreude aus, bleiben Sie jung und aktiv. Es geht nur um den Bewusstmachungsprozess. Um Information. Um Vorbereitung. Um ein sich Einstellen auf den, wie ich meine, nicht unwichtigsten Teil unseres Lebens.

Wie der geneigte Leser dieser Homepage so langsam aber sicher·ahnen wird, sind wir selbst es, die unser Leben bestimmen. Wie wir denken, so sind wir. Wie wir unser Leben sehen, fühlen, erleben so ist das Leben. Wie wir unser Alter sehen, fühlen, erleben so ist unser Alter. Und genau so ist es mit dem Tod.

Informieren Sie sich. Machen Sie sich daran, die östlichen Weisheiten kennenzulernen. Interessieren Sie sich für das Thema an sich. Es gibt nichts zu fürchten ausser der Furcht selbst. Der Tod ist ein Bestandteil des ewigen Kreislaufes von Werden und Sterben. Der nie aufhört. Der in der Natur allgegenwärtig ist. Wir sind geistige Wesen, die eine körperliche Erfahrung machen. Immer wieder.

Information. Henameta macht Informationsmedizin. Alter und Tod sind direkt verbunden mit Gesundheit und Lebensqualität und Energie und Information.·Ich wünsche uns allen ein erfülltes Alter und, wenn der Tag gekommen ist, dass Sie und Ihre Angehörigen vorbereitet sind und einen schönen, würdevollen·Uebergang auf die andere Seite erleben dürfen.

Ich helfe Ihnen gerne sich darauf vorzubereiten.

Und denken Sie daran, das grösste Risiko im Leben ist das Leben selbst. Es könnte mit dem Tod enden!